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Der perfekte Content für Suchmaschinen

Guter Content, schlechter Content? Eine gute Website zeichnet sich vor allem durch eines aus: gute Inhalte. Diese sorgen auch dafür, dass der Onlineauftritt von der Zielgruppe gefunden wird. Doch was sind eigentlich gute Inhalte und wie erstellt man diese?

Um eine gute Website zu erstellen, sind gute Inhalte wichtig. Gut heisst dabei, dass der Content zielgruppengerecht ist. Das schliesst Bilder, Bildbeschreibungen, Texte und auch das Naming von Navigationspunkten oder Überschriften mit ein. Gefallen die Inhalte der oder den Zielgruppen der Webpräsenz, ist ein erster Schritt getan, um die Ziele einer Webpräsenz zu erfüllen. Und diese sind eben grundlegend für die Konzeption einer Website.

Vor den Inhalten kommen die Ziele

Erst die Ziele, dann das Vergnügen. Leider darf ich nicht müde werden, das bei Webprojekten zu erwähnen: zuallererst müssen die Ziele einer Website klar sein, bevor es mit der Konzeption losgehen kann. Wenn unklar ist, wozu der Webauftritt überhaupt dienen soll, fällt es schwer, passende Inhalte zu kreieren. Idealerweise werden die Inhalte nach dem Top-Down-Prinzip definiert: angefangen wird mit den allgemeinen Zielen einer Website, anschliessend werden für jede einzelne Page oder jeden Bereich der Webpräsenz Unterziele festgelegt. Diese sind dann die Basis für die Gestaltung der sogenannten Landing Pages.

Die Ziele einer Website sind divers und können beispielsweise wie folgt lauten:

  • Allgemeine Informationen teilen
  • Persönliche oder soziale Informationen mit anderen Menschen teilen
  • Medien (z. B. Bilder oder Videos) mit anderen teilen
  • Persönliche Meinung ausdrücken
  • Unterhaltung
  • Produkte oder Dienstleistungen verkaufen
  • Fragen stellen und beantworten
  • Dateien senden und empfangen

Bestimmte Websites, die heikle Themen berühren, müssen übrigens besonders hohe inhaltliche Standards einhalten, um ein gutes Ranking zu erhalten. Das sind die sogenannten «YMYL» (Your Money or Your Life) Websites. Solche Webdienste können einen grösseren Einfluss auf das Leben ihrer User nehmen als gewöhnliche Websites: Onlineshops, Portale, die monetäre Transaktionen erlauben oder über Finanzthemen berichten, Rechtsdienste, Newsportale oder Sites, die medizinische Informationen zur Verfügung stellen.

Es geht um den Main Content

Laut Google und dessen Search Quality Rating Program gibt es drei Arten von Inhalten, die auf einer Website auftauchen können: main content, supplementary content sowie advertisement / monetization. Letzteres sind klassische Werbebanner oder andere Flächen, die primär zur Werbung dienen und nicht Teil der eigentlichen Inhalte sind. Supplementary content sind Inhalte, die sich um die Hauptinhalte gruppieren und oft der User Experience dienen. Diese Zusatzinhalte sind also in den meisten Fällen notwendig, um eine angenehme Website mit schönem Erlebnis für die Nutzer_innen bieten zu können. Beispiel dafür sind Buttons, die Website-Navigation, Artikel-Teaser oder Social-Media-Integrationen.

Der main content bildet den Hauptbereich der Website. Hier sollten die Inhalte untergebracht sein, die zur Erfüllung der Website-Ziele dienen. Natürlich ist der main content auch der Bereich, in dem die suchmaschinen- und zielgruppenrelevanten Inhalte untergebracht sind. Entsprechend sollten die anderen beiden Sektoren deutlich weniger Platz auf der jeweiligen Page einnehmen. Denn vor allem der main content ist wichtig für das Ranking und sollte entsprechend suchmaschinenoptimiert sein.

So sieht eine «gute» Website aus

Der main content ist es auch in erster Linie, der die Qualität einer Website zum Ausdruck bringt. Und die Qualität einer Website wird über die folgenden Faktoren definiert und stellt damit eine Art kleinen «Mindestanforderungskatalog» dar:

  • Die Ziele, die mit der Website verfolgt werden, sollten klar sein (und nicht etwa verschleiert oder durch z. B. advertisement content überlagert werden).
  • Die Website und ihre Verfasser_innen zeichnen sich aus durch Expertise, Reputation und Vertrauenswürdigkeit. Natürlich gibt es Themen (beispielsweise Webdienste, die nur zur Unterhaltung dienen), die weniger Expertise benötigen als andere. Je seriöser das Thema, desto mehr Expertise wird erwartet.
  • Ausreichende und angemessene Qualität und Quantität der Inhalte. Was ausreichend und angemessen ist, hängt immer vom Thema und der Branche ab.
  • Die Verfasser_innen und Verantwortlichen der Website sollten klar erkennbar sein.

 

«Gut» heisst also nicht nur suchmaschinenrelevant, sondern bezieht weitere Faktoren mit ein. Gut ist eine Website, wenn die User mit den Inhalten zufrieden sind und das finden, wonach sie gesucht haben. Der wichtigste Faktor ist und bleibt der Content – gut aufbereitet und in hoher Qualität vorhanden. Alle anderen Faktoren gruppieren sich um den Content herum, sind aber auch von Bedeutung und sollten unbedingt mit in die Konzeption einer Website einfliessen. Im Idealfall kann die Organisation, die für die Inhalte der Website verantwortlich ist, eine hohe Reputation aufweisen. Diese ist idealerweise online belegbar: viele Backlinks, also Links von anderen Websites auf meine Website, zeugen ebenso von der hohen Reputation meiner Webpage wie Onlinebewertungen zum Unternehmen oder der Organisation.

 

Was guter Content ist, ist natürlich themenabhängig. Allgemein gilt: Mit einem ansprechend geschriebenen und einfach zu lesendem Text, der mit Zwischenüberschriften, Listen oder weiteren Elementen strukturiert ist, liegt man sicher nicht falsch. Grafiken, Bilder, Videos oder Links illustrieren den Text und runden ihn ab. Das Textniveau sollte nicht nur dem Medium Web, sondern auch der Zielgruppe angepasst sein. Zudem sollte der eigentliche Text möglichst einzigartig sein. Das tausendste Rezept für Apfelkuchen hat es schwer, noch einzigartig sein. Selbstverständlich umfasst «einzigartig» auch, dass der Text nicht von anderen Quellen kopiert wurde. Nicht zu vergessen ist noch der Nutzen: der Content sollte den Nutzer_innen einen Mehrwert bieten und eben nicht nur blosser Qualitätstext sein. 

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